Analyse von
Honig und
Bienenprodukten
Blüten- oder Waldhonig? Aus China, Mexiko oder Australien? Akazien-, Linden- oder Klee-Honig? Auf alle Fragen rund um das Thema Honig erhalten Sie bei uns kompetente Antworten.
Seit unserer Gründung im Jahre 1954 untersuchen wir Honigsorten aus aller Welt auf Authentizität und Rückstände von Pestiziden, Antibiotika und Bienenarzneimittel. Mittels Pollenanalyse kann die botanische und geographische Herkunft von Honigen bestimmt werden. Bei allen Fragen zu aktuellen Problematiken wie Verfälschung, Pyrrolizidinalkaloiden (PA), Glyphosat oder GVO stehen wir Ihnen beratend zur Seite.
Unser Analysenspektrum umfasst auch die Untersuchung weiterer Bienenprodukten, dazu gehören Gelee Royale, Pollen, Propolis und Bienenwachs.
Ausgewählte Parameter
- Pollenanalyse zur Herkunftsbestimmung
- Parameter der Honigverordnung
- Zuckergehalt
- Wassergehalt
- wasserunlösliche Stoffe
- elektrische Leitfähigkeit
- Säuregrad
- Hydroxymethylfurfural (HMF)
- Diastase-Zahl (nach Schade, Phadebas und Nitrophenolmethode)
- GVO (Gentechnisch veränderte Organismen)
- Bienenarzneimittel
- Amitraz
- Chlorfenvinphos
- Coumaphos
- 4,4′-Dibrombenzophenon
- Flumethrin
- tau-Fluvalinat (Apistan)
- Antibiotika
- Tetracycline
- Streptomycine
- Sulfonamide
- Tylosin
- Fluorchinolone
- Nitroimidazole
- Nitrofuran-Metaboliten
- Makrolide
- Penicilline
- Chloramphenicol
- Pestizide
- Neonicotin
- Glyphosat
- Pyrrolizidinalkaloide
- Verfälschung
- NMR
- 13 C-Isotopenanalytik (EA-IRMS + LC-IRMS)
- HR-MS
- Fremdenzym, honigfremde Amylase
- Fremdenzym, honigfremde Invertase
- Fremdenzym, thermostabile Amylase
- FamyP
- Oligosaccharide aus Stärkehydrolysat
- Nachweis von Zuckercouleur
- Nachweis von Reissirup (SM-R und TM-R)
- Nachweis von Rübenzuckersirup (SM-B)
- Nachweis von Psicose
- Mikrobiologie
- Aerobe mesophile Gesamtkeimzahl
- Salmonellen
- Hefen
- Schimmelpilze
- E. coli
- Coliforme Keime
- Enterobacteriaceae
- Listerien
- Staphylokokken
- sulfitreduzierende Clostridien
- Schwermetalle
- Blei
- Eisen
- Cadmium
- Quecksilber
- Arsen
Newsletter & Facts
Informationen zu
NMR-Analysen
Lesen Sie hier gerne weiter zum Thema NMR in unseren Newslettern:
FAQ: Frequently Asked Questions
Was muss ich beachten, wenn ich Proben schicke?
Hier finden Sie hilfreiche Hinweise, wie Sie uns Ihre Proben zukommen lassen können.
Ich benötige Unterstützung beim Ausfüllen des Auftragsformulars
Hier finden Sie eine verständliche Anleitung, wie unser Auftragsformular auszufüllen ist.
Wie kann ich die Herkunft meines Honigs am besten nachweisen?
Das Referenzverfahren für die Bestimmung der botanischen und geographischen Herkunft ist die mikroskopische Pollenanalyse und Sensorik, ergänzt mit relevanten physikochemischen Parametern (z.B. Zucker, elektrische Leitfähigkeit, F/G-Verhältnis). Aber auch das NMR Bruker Honey Profiling™ bietet verschiedene Datenbankmodelle an, mit denen die Herkunft bestimmt werden kann. Dies funktioniert selbst für Honige, wo die Pollen durch Filtration entfernt wurden, ist allerdings nicht zuverlässig in Mischungen verschiedener Herkunfte oder in Gegenwart von Fremdzuckern. Auch können hier keine Regionen bestätigt werden (wie. z.B. Südamerika). Für True Source Honey™ USA sind beide Verfahren zur Bestimmung der geographischen Herkunft zulässig.
Können Sie uns eine allgemeine Preisliste schicken?
Wir versenden keine Preislisten, erstellen Ihnen aber gerne ein individuell auf Ihre Anforderungen abgestimmtes Angebot. Eventuelle Rabatte vergeben wir in Abhängikeit vom erwarteten Umsatz. Wir bieten Ihnen auch maßgeschneiderte Analysenpakete an sowie einen optionalen Express-Service (gegen Aufpreis, bei Verfügbarkeit), wenn Sie Ergebnisse einmal sehr dringend benötigen sollten. Bitte sprechen Sie uns an!
Bieten Sie auch Proteomics an?
Ja, aber nur im Unterauftrag an ein Fremdlabor, welches für den Test akkreditiert ist. QSI bietet bereits seit vielen Jahren ein breites Spektrum von klassischen Fremdenzym-Methoden an, welches den aktuellen Umfang der Proteomics-Analyse bereits größtenteils abdeckt. Bisher nicht abgedeckt ist vermutlich die alpha-Amylase aus Aspergillus oryzae, welche allerdings analytisch nicht unterscheidbar ist von alpha-Amylase aus Aspergillus flavus. Schimmelpilze wie Aspergillus spp. sind in der Natur weit verbreitet und kommen nach Literaturangaben auch im Bienenstock und im Bienenmagen häufig vor. Im Test enthaltene Enzyme aus Bierhefe (Saccharomyces cerevisiae) werden ebenfalls häufig in der Bienenfütterung eingesetzt, oder können z.B. über verrottete Früchte über die Biene in den Honig eingetragen werden. Der neue Proteomics-Test kann moderne, aufgereinigte Sirupe nicht zielgerichtet (direkt) erkennen, da diese keine Proteine/Peptide/Enzyme mehr enthalten, und wird aus unserer Sicht und nach Literatur vermutlich zumeist Fütterungsreste oder natürliche Kontaminationen mit Fremdenzymen detektieren.
Wir empfehlen, die Analytik von Fremdenzymen nur im Kontext mit klassischen zielgerichteten Authentizitätsanalysen zu verwenden. Aus unserer Sicht ist der Proteomics-Test nicht geeignet, eine Verfälschung von Honig sicher nachzuweisen. Auch die im Test genutzten natürlichen Enzyme/Peptide liegen in Honig in sehr unterschiedlichen und generell sehr niedrigen Konzentrationen vor, was zu fehlerhaften Befunden führen kann (Diastase, Saccharase, MRJP1, z.B. für enzymschwache Honige wie Akazie oder Citrus). Honig enthält im Vergleich zu anderen Lebensmitteln insgesamt natürlicherweise sehr wenig Protein (<0,1%). Das Honigprotein kann sich nach Literatur aus über 100 verschiedenen Proteinen zusammensetzen. Die Proteom-Analytik ist insgesamt komplex und der bisher abgedeckte Umfang der zielgerichteten LC-MS/MS-Analyse ist gering. Dagegen decken die klassischen Fremdenzym-Methoden universell honigfremde alpha-Amylasen sowie beta-und gamma-Amylasen ab, und beschränken sich nicht auf eine handvoll Organismen als Quelle für Fremdenzyme in Honig, wie der Protemics-Test.