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Biene auf Sonnenblume, Sortenbestimmun von Honig nach den deutschen Leitsätzen

Neue Gruppenpakete zur Sortenbestimmung gemäß der Leitsätze für Honig

Ein Sortenhonig muss nach der Honigverordnung entsprechende mikroskopische, physikalisch-chemische und organoleptische Merkmale aufweisen. Die mikroskopischen Merkmale werden über die Pollenanalyse (Melissopalynologie) bestimmt. Neben der botanischen kann damit auch die geographische Herkunft von Honig festgestellt werden. Für Sortenhonige sind nach den deutschen Leitsätzen Mindestgehalte an Pollen der Haupttracht gefordert. Die dort festgelegten Mindestgehalte sind von der jeweiligen Pflanze abhängig, da manche Pflanzen wie z.B. Edelkastanie mehr Pollen als Nektar produziert und der Biene zur Verfügung stellt (Pollen sind überrepräsentiert) oder umgekehrt (Pollen sind unterrepräsentiert, z.B. Orange).

Die Mindestpollengehalte stellen ein wichtiges Kriterium für die Sortenbestimmung dar, jedoch sind in den Leitsätzen für Honig noch weitere Parameter für die Einstufung als Sortenhonig festgelegt. Diese sind das Verhältnis von Fructose zu Glucose (F/G-Verhältnis), die elektrische Leitfähigkeit, die Farbe, sowie die organoleptischen Eigenschaften (Aussehen, Geruch, Geschmack und Konsistenz). Um einen Honig als eine in den Leitsätzen geregelten Sorte deklarieren zu dürfen, müssen alle diese Kriterien erfüllt sein. Bei einigen Sortenhonigen werden neben der Sensorik einzelne Parameter als besonders charakteristisch eingestuft. So unterscheidet sich zum Beispiel das F/G-Verhältnis von Raps bzw. Akazienhonig mit < 1,00 bzw. > 1,55 sehr stark von anderen Sortenhonigen, die meist F/G-Verhältnisse zwischen 1,00 und 1,55 aufweisen. Für manche Sortenhonige sind darüber hinaus weitere spezifische Merkmale definiert, wie dem Mindestgehalt an Methylantranilat in Orangenhonig oder dem viskosen Verhalten (Thixotropie) von Heidehonig.

Folglich bietet QSI bisher für Heide-(Code 221), Orange-(Code 222) und Akazienhonig (Code 223) jeweils spezielle Kombi-Codes an, bei welchen bereits die für diese Sorten charakteristischen Marker mit analysiert werden. Ab sofort bieten wir Ihnen Analysenpakete für die vollständige Sortenanalyse gemäß den deutschen Leitsätzen für Honig an. In unserem Analysenpaket Code 36135 werden alle in den Leitsätzen für Honig geregelten Parameter für die meisten Sorten geprüft und Sie erhalten eine entsprechende Beurteilung nach den Vorgaben der Leitsätze. Aufgrund der charakteristischen Marker bieten wir spezielle Analysenpakete für die Sorten Heidehonig (Code 36137), Akazienhonig (Code 36136) und Orangenhonig (Code 36138) an.

Gerne erstellen wir Ihnen ein für Sie passendes Angebot. Sprechen Sie uns an:

Email: info@qsi-q3.de
Tel: +49 (0)421 / 59 66 070
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Bremen, 29.01.2020

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